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Hitze lässt Wasserverbrauch auf Rekordniveau steigen

(vom 25.07.2018)

Hohe Investitionen der Stadtwerke sichern reines Wasser im Jahrhundertsommer

Frisches, reines Wasser aus dem Wasserhahn ist für uns selbstverständlich. Die Stadtwerke Huntetal sorgen dafür in ihrem Netzgebiet – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Derzeit lässt die Hitze die stündlichen Reinwasser-Abgabemengen Rekordwerte annehmen. Während sonst durchschnittlich 630 m³ pro Stunde durch die Leitungen abgegeben werden, steigen die aktuellen Spitzenwerte auf bis zu 1.100 m³ pro Stunde. Dies sind die höchsten Abgabewerte in der Geschichte der Stadtwerke Huntetal – ein wahrer Jahrhundertsommer. Kunden können sich dennoch darauf verlassen, dass die Versorgung durch die Stadtwerke sichergestellt ist. Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Auch die Trockenheit der vergangenen Tage hindert uns nicht daran, unsere Kunden in der Region mit qualitativ sehr hochwertigem Wasser zu versorgen. Umfassender Grundwasserschutz hat dabei für uns erste Priorität. Denn je besser das Rohwasser ist, aus dem wir das Trinkwasser gewinnen, desto weniger aufwendig die Behandlung. Eine zunehmende Belastung des Grundwassers verursacht höhere Kosten bei der Trinkwasseraufbereitung, die letztlich wieder die Verbraucher tragen müssen.“ Trotzdem appellieren die Stadtwerke, gewissenhaft mit dem Trinkwasser umzugehen, insbesondere solange extreme Trockenheit und Hitze anhalten.

Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen immer wieder in den Medien über die hohe Nitratbelastung des Grundwassers, insbesondere in Norddeutschland, berichtet. Die intensive Landwirtschaft, oft einhergehend mit einer Überdüngung der Felder, trägt zur Erhöhung des Nitratgehalts des Grundwassers bei. Die Stadtwerke Huntetal treffen deshalb regelmäßig Vereinbarungen mit den Landwirten im Wasserschutzgebiet, um nachhaltigen Wasserschutz zu gewährleisten. Hierfür setzten sie in den vergangenen zehn Jahren rund 700.000 Euro ein.

Darüber hinaus sorgt modernste Wasseraufbereitung in den Wasserwerken in St. Hülfe und Wagenfeld für höchste Wasserqualität, die regelmäßig von einem Wasserlabor überprüft wird. Das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke kommt dabei ohne Chlorung aus. Die Nitratwerte liegen mit 1,59 mg/l im Wasserwerk St. Hülfe und 18,5 mg/l im Wasserwerk Wagenfeld weit unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von 50 mg/l.

Die Investitionen und Instandhaltungen im Bereich der Wasserversorgung beliefen sich in 2017 auf ca. 1,7 Mio. Euro. Die Versorgungssicherheit muss jederzeit gewährleistet sein – auch in Zeiten andauernder Hitzeperioden mit großer Trockenheit. In 2018 wurden vor diesem Hintergrund zwei neue leistungsfähige Pumpen installiert, die dazu dienen, dass sich die beiden Wasserwerke in St. Hülfe und Wagenfeld, für den Fall möglicher lokaler Engpässe, gegenseitig unterstützen können. Zusätzlich ist im Wasserwerk Wagenfeld in 2019 eine Erneuerung und Kapazitätserweiterung der Reinwasserkammer geplant. Die Investition von ca. 1,2 Mio. Euro soll künftig Engpässe in der regionalen Wasserversorgung ausgleichen, die beispielsweise durch länger anhaltende Hitzeperioden entstehen können.

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