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Gutes Jahresergebnis für die Stadtwerke Huntetal

(vom 05.05.2021)


Die Stadtwerke Huntetal blicken trotz Pandemie auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Das Coronavirus forderte auch die Stadtwerke, denn die sichere und zuverlässige Versorgung der Region mit Energie und Wasser musste jederzeit gewährleistet sein. Hierfür wurden frühzeitig Pandemie-Konzepte erstellt und sich daraus ergebende Maßnahmen konsequent umgesetzt.

Ungeachtet davon galt es, sich in 2020 den wachsenden Herausforderungen des Energiemarkts wie z.B. zunehmende gesetzliche Auflagen und Anforderungen durch den EEG-Ausbau zu stellen. So wurden Weichen für eine Neuausrichtung des Unternehmens gelegt, um den verschärften Marktbedingungen zu begegnen. Sowohl im Netzbereich als auch im Vertrieb wurden neue Schwerpunkte gesetzt. Insbesondere das Angebot von Energiedienstleistungen wie z.B. das Contracting von Brennwertthermen und Photovoltaikanlagen wird weiter ausgebaut und intensiviert. Teil der strategischen Zielausrichtung ist es, noch nachhaltiger und digitaler zu werden. Hierfür sind in den kommenden Jahren entsprechende Investitionen erforderlich.

Die Stadtwerke Huntetal schließen das Geschäftsjahr 2020 mit einem guten Ergebnis ab. Die Umsatzerlöse stiegen von 94,6 Mio. auf 97,3 Mio. Euro. Die Investitionen beliefen sich auf ca. 8,0 Mio. Euro. Davon wurden ca. 2,0 Mio. Euro in die Stabilisierung der Stromnetze investiert. Hierbei spielte weiterhin auch die Einbindung der erneuerbaren Energien eine große Rolle. Fast 1 Mio. Euro flossen in Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Gasnetzen.

Die Wasser-Absatzmengen waren mit knapp 3 Mio. m³ leicht rückläufig. Zur Sicherung der Trinkwasser- versorgung wurden ca. 2,3 Mio. Euro investiert, u.a. in den Bau einer zusätzlichen Reinwasserkammer im Wasserwerk Wagenfeld, die in 2020 in Betrieb genommen wurde. Im Einzugsbereich des Wasserwerks St. Hülfe erfolgt aktuell die Komplettsanierung eines Brunnens, um auch weiterhin eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten.

Die Corona-Pandemie hat zu geringeren Besucherzahlen in den Bädern geführt. Die Anzahl der Besucher
in den Freibädern lag mit ca. 33.700 erheblich unter der des Vorjahres von ca. 94.600. Die Betriebsein- schränkungen machten sich mit ca. 33.400 Badegästen gegenüber ca. 69.600 im Jahr 2019 auch im Hallenbad Delfin deutlich bemerkbar.

Mehr Nachhaltigkeit gibt es seit 1. Januar 2021 für alle Haushaltskunden der Stadtwerke. Die komplette Belieferung wurde auf Grünstrom umgestellt und das unter Beibehaltung der bisherigen Preise. Das fand großen Zuspruch in der Region.

Auch die Entwicklung eines neuen Photovoltaik-Konzepts dokumentiert die ökologische Ausrichtung. Ziel ist es, überall dort, wo es ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, eine dezentrale Stromerzeugung durch PV voranzutreiben. Mit dem Ausbau von PV-Anlagen auf eigenen Gebäuden gehen die Stadtwerke mit gutem Beispiel voran. Der Startschuss wurde mit der Installation der ersten Anlage auf den Wasserwerken in Wagenfeld und St. Hülfe gegeben. Ein weiteres PV-Projekt befindet sich im Freizeitbad Hunteholz in der Umsetzung.

Die Anschaffung von energieeffizienten BHKWs für verschiedene Projekte verbessert die Nachhaltigkeit zusätzlich. So wurde kürzlich ein mobiles BHKW im Hallenbad Delfin in Diepholz installiert, das im saisonalen Wechsel auch das Freibad Müntepark energetisch versorgt. Das Freizeitbad Hunteholz verfügt ebenfalls über ein entsprechendes BHKW, das in der Winterzeit im Gewerbegebiet Hülsmeyer-Park eingesetzt wird.

Im Geschäftsfeld Elektromobilität wurde die Infrastruktur um zusätzliche Ladekapazitäten beispielsweise in Drebber und am neuen Rathaus in Rehden erweitert. Auch der Ausbau von privaten und gewerblichen Ladepunkten erhielt durch staatliche Förderungen einen ordentlichen Anschub.

In 2020 wurde der Abrechnungstermin für Energie und Wasser vom 30. September auf den 31. Dezember umgestellt. Durch die jetzt kalenderjährliche Abrechnung sind nun Abrechnungs- und bilanzielles Jahr identisch, wodurch kostenaufwendige Hochrechnungen des Energieverbrauchs entfallen. Aufgrund des gewählten Abrechnungsmodells konnten Stadtwerkekunden von der Mehrwertsteuersenkung, die vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 galt, sogar bis zu 15 Monate profitieren. Insgesamt sparten sie damit ca. 1,4 Mio. Euro.

Das Wasserlabor IWW Nord, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke, festigte seine Marktposition in dem durch hohen Preisdruck gekennzeichneten Marktumfeld der Wasseranalytik weiter. Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt im Bereich öffentlicher Hausinstallationen, Trink- und Abwasseruntersuchungen sowie Untersuchungen von Schwimm- und Badebeckenwasser.

Ihre Vielseitigkeit stellten die Stadtwerke gemeinsam mit dem IWW Nord jetzt unlängst unter Beweis. Nachdem die Stadt Diepholz ihren Bürgern eine Corona-Testmöglichkeit bieten wollte, wurde kurzerhand ein Testzentrum im Hallenbad Delfin eingerichtet. „Wir konnten hier in enger Abstimmung mit der Stadt Diepholz schnell und unbürokratisch Unterstützung leisten“, so Matthias Partetzke, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Unser Ziel ist es, über den Tellerrand hinaus Ideen zu entwickeln und umzusetzen, um damit auch zukünftig erfolgreich am Markt zu agieren.“ Einen weiteren Schwerpunkt wird die Umsetzung Investitionsstrategie im Bereich der Netze bilden, um den Anforderungen an eine moderne Infrastruktur auch künftig gerecht zu werden.

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