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(vom 14.07.2016)

Stadtwerke stellen Jahresergebnisse 2015 vor

Die Stadtwerke Huntetal konnten sich erneut am Markt behaupten und schließen das Geschäftsjahr 2015 mit einem guten Ergebnis ab. Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf knapp 90 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) bleibt – nach Abzug der Verluste aus der Bädersparte – mit etwa 1,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. „Die Rahmenbedingungen am Markt werden für Energieversorger von Jahr zu Jahr schwieriger. Wir freuen uns, dass wir bei den Herausforderungen des Marktes ein so solides Jahresergebnis abliefern und unseren ambitionierten Wirtschaftsplan erfüllen konnten“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla.

Der Energie- und Wasserabsatz hat sich im vergangenen Geschäftsjahr marktgerecht entwickelt. Witterungsbedingt gab es eine leichte Steigerung beim Erdgas- und Fernwärmeabsatz von jeweils 7% im Vergleich zum Vorjahr. Im Strombereich konnten die Stadtwerke ein Absatzplus von 10% erreichen, welches vor allem durch die Aktivitäten und Kundengewinne außerhalb des Versorgungsgebietes der Stadtwerke zu begründen ist. Insgesamt konnten die Stadtwerke in den letzten beiden Jahren rund 1100 neue Stromkunden gewinnen. Auch die Wasserabgabe stieg – bedingt durch ein regenschwaches Jahr und erhöhter Nachfrage vor allem im Gewerbekundenbereich – um rund 6% von 2,65 auf 2,81 Mio. m3.

Das IWW Nord, die Kooperationsgesellschaft zwischen den Stadtwerken, dem Landkreis und dem IWW aus Mülheim, einem der größten zertifizierten Trinkwasserlabore in Deutschland, kann ein solides Jahresergebnis vorweisen. Mit einem Umsatz von mehr als 437.000 Euro (Vorjahr: 346.000 Euro) konnte das Labor aus Diepholz seine Marktposition durch den Gewinn namhafter Kunden nicht nur erneut bestätigen, sondern sogar ausbauen.

Die Bäder in Barnstorf und Diepholz konnten im vergangenen Jahr ebenfalls zufriedenstellende Zahlen verzeichnen: Rund 150.000 Besucher zogen in den beiden Freibädern und im Hallenbad Delfin im Jahr 2015 ihre Bahnen. Damit sich die Badegäste auch weiterhin rundum wohlfühlen, haben die Stadtwerke als Betreiber in 2015 alle drei Bäder erneut mit aufwendigen Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen modernisiert und durch neueste Technik noch effizienter gemacht. Insgesamt gaben sie 580.000 Euro für Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen aus. „Ob neue Spielgeräte im Freibad Müntepark, ein neues Warmwassersystem im Freizeitbad Hunteholz oder größere Maßnahmen wie die Sanierung des Hallenbaddaches – wir halten unsere Bäder in Schuss“, sagt Waldemar Opalla. „Wir nehmen regelmäßig Geld in die Hand, um den Bürgern mit gut gepflegten, attraktiven Bädern weiterhin jede Menge Lebensqualität vor Ort zu bieten.“

Investitionen in Netze und die Lebensqualität in der Region

Weitere 4,3 Mio. Euro führten die Stadtwerke direkt zurück in die Region, um damit den Ausbau der Netze und weitere verschiedene Projekte in der Region zu fördern. „Investitionen in unsere Netze und in die Region stärken die Kommunen und somit die Bürger, die durch unsere Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen unter anderem von noch mehr Versorgungssicherheit profitieren“, erklärt Waldemar Opalla. Weiter ergänzt er: „Gut ausgebaute Netze sind der Schlüssel zur Energiewende. Hier sind vor allem regionale Netzbetreiber wie wir gefragt. Wir werden auch in den kommenden Jahren weiterhin Geld in die Hand nehmen, um unsere Netze für die Zukunft zu rüsten.“

Investiert haben die Stadtwerke außerdem in die Lebensqualität vor Ort, indem sie zahlreiche Vereine, Veranstalter von Events und verschiedene soziale Einrichtungen unterstützten. „Unsere Vereine und Institutionen sorgen mit ihren zahlreichen Aktivitäten für Lebendigkeit und Vielfältigkeit in der Region – wir stehen ihnen hierbei gerne als starker Partner für ihre Vorhaben zur Seite“, so der Geschäftsführer.

Kämmerer und Gesellschafter zufrieden mit Ergebnis

Der Jahresüberschuss der Stadtwerke kommt wie jedes Jahr den Kommunen und somit den Bürgern zu Gute. Nach dem Motto „Aus der Region – für die Region“ wird der in der Region erwirtschaftete Gewinn an die Gesellschafter ausgeschüttet und somit wieder in die Region reinvestiert. „Kindergartenplätze, Straßen, Altenpflege oder Straßenbeleuchtung – das alles ist nur mit vollen Haushaltskassen realisierbar, wofür die Stadtwerke vor Ort sorgen“, sagt Geschäftsführer Waldemar Opalla. Die Kämmerer und Gesellschafter zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der Stadtwerke. Durch voll erwirtschaftete Konzessionsabgaben und die Gewinnauskehr fließen insgesamt rund 2,7 Mio. Euro in die Haushalte der Stadt Diepholz, der Samtgemeinden Barnstorf und Rehden und der Gemeinde Wagenfeld.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Geschäftsführer Waldemar Opalla hält weiterhin an seiner expansiven Geschäftspolitik fest. Die Stadtwerke haben in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung hingelegt, die auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden wird. Mit fast 130 Mitarbeitern setzte sich das organische Wachstum der Stadtwerke-Gruppe auch in 2015 fort. „Das Unternehmenskonzept der Stadtwerke wird von unseren Kunden geschätzt: Persönliche Beratung vor Ort, persönlicher Service und Kundennähe sind das, was die Stadtwerke so besonders macht. Wir holen unsere Kunden dort ab, wo sie sind: nämlich dort, wo sie zu Hause sind. Auch deswegen haben wir unser neues ServiceBüro in Wagenfeld bezogen. Die Nähe zu unseren Kunden unterscheidet uns von anderen Wettbewerbern – darauf bauen wir auch in Zukunft.“

Die kommenden Jahre werden für die Stadtwerke und die Energiebranche sehr spannend: ein neues Strommarktdesign, Digitalisierung und neue Rahmenbedingungen für die Energiewende versprechen große Veränderungen in der Branche. „Es wird sicher nicht einfacher, sich am Markt zu behaupten“, resümiert Waldemar Opalla. „Aber wir haben in den letzten Jahren eine konstant gute Performance geliefert und das Vertrauen unserer Kunden auf unserer Seite. Wir blicken optimistisch in die Zukunft.“

Alle Zahlen und Daten zum Geschäftsjahr 2015 sind im Online-Geschäftsbericht nachzulesen.

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