Stadtwerke blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013

(vom 19.08.2014)

Zukunftsweisende Projekte für 2014

Die Stadtwerke Huntetal blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Mit einem Umsatzerlös von knapp 80 Mio. Euro konnte sich der Diepholzer Energieversorger erneut auf dem Energiemarkt behaupten. Durch Investitionen in Netze und Projekte in der Region in Höhe von ca. 5 Mio. Euro wurden außerdem wertvolle Mehrwerte für die Bürger geschaffen. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss von ca. 1,2 Mio. Euro wird wiederum vollständig an die Gesellschafter, die Stadt Diepholz, die Samtgemeinden Rehden und Barnstorf sowie die Gemeinde Wagenfeld ausgeschüttet und kommt damit über den Haushalt der jeweiligen Kommune den hier lebenden Bürgern zugute. „In der Region - für die Region, diesen Leitspruch leben wir", so Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke. 

Neue Geschäftsmodelle sorgen für Umsatzschub
Insgesamt steigerten die Stadtwerke ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 10%. Dafür sorgte unter anderem die Akquise neuer Kunden außerhalb des Versorgungsgebietes: rund 600 Kunden im Strom und ca. 250 Kunden im Gas konnten in 2013 in Fremdnetzen gewonnen werden. Einen weiteren umsatztreibenden Faktor stellte die starke Entwicklung des neuen Geschäftsfeldes Direktvermarktung von Strom aus Windkraft-, Biogas- und Solaranlagen dar. „Von unserer Direktvermarktung profitieren heute bereits 50 Ökostromproduzenten aus der Region. Wir gehen davon aus, dass dieses erfolgreiche Geschäftsmodell weitere EEG-Anlagen-Betreiber überzeugen wird, die von unserem Know-how profitieren", so Opalla.

Stromkonzession erhalten
Die Stadtwerke setzen wichtige Meilensteine, die die Unternehmens-Aktivitäten in den kommenden Geschäftsjahren nachhaltig prägen werden. „Die Samtgemeinde Rehden hat uns mit der Vergabe ihrer Konzessionen für Strom ein besonderes Vertrauen ausgesprochen. Darauf sind wir stolz. Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für uns und die Region. Wir können Synergien nun besser nutzen, was wiederum unseren Kunden, Haushalte wie regionale Unternehmen, zahlreiche Vorteile bietet", so Opalla.

E-Mobilität auf dem Vormarsch
Besonderen Anschub hat im vergangenen Geschäftsjahr auch der Bereich E-Mobilität erfahren. Im Versorgungsgebiet wurden drei neue Stromtankstellen eingerichtet. Damit stehen den Bürgern jetzt insgesamt vier Ladestationen in Diepholz, Barnstorf und Wagenfeld zur Verfügung. Zusätzlich sind auf den Straßen in der Region seit letztem Jahr vier weitere umweltfreundliche E-Autos unterwegs. Auf Initiative der Stadtwerke wurden der Stadt Diepholz, den Samtgemeinden Barnstorf und Rehden sowie der Gemeinde Wagenfeld im Rahmen des Projektes „Elektromobilität in Modellregionen" jeweils ein E-Mobil bereitgestellt. Sie werden von den Kommunen für tägliche Dienst- und Botenfahrten eingesetzt.

Kundenservice wird groß geschrieben
Der Ausbau des Kundenservices spielte in 2013 eine wichtige Rolle. In Rehden wurde ein neues Beratungsbüro eröffnet. Damit ist nun eine persönliche Beratung an vier Standorten im Versorgungsgebiet möglich. Auch der Online-Service, der z. B. eine Eingabe der Zählerstände zur Abrechnung, Adressänderungen oder auch den Abschluss eines Vertrages zur Lieferung von Strom oder Gas bequem von zu Hause aus ermöglicht, entwickelte sich sehr positiv. Nicht zuletzt durch ihr umfangreiches Serviceangebot haben sich die Stadtwerke daher im vergangenen Geschäftsjahr erneut die Auszeichnung zum TOP-Lokalversorger in den Sparten Strom und Gas erhalten.

Engagement in der Region
Die Stadtwerke unterstützten im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte. Ob durch die Förderung des Kicker-Nachwuchses, des Leistungssports im Handball, sozialer Projekte oder kultureller Ereignisse wie dem AppletreeGarden-Festival, die Stadtwerke engagieren sich in der Region. Opalla erklärt: „Wir verstehen uns als Partner der Bürger und Unternehmen. Es ist uns wichtig, den Bürgern etwas zurückzugeben und uns aktiv in das Gemeinwesen einzubringen."

Weitere Informationen zum Geschäftsjahr 2013 finden Interessierte unter www.stadtwerke-huntetal.de/geschaeftsbericht .

Wasserlabor IWW Nord
Das Diepholzer Wasserlabor IWW Nord hat mit ca. 360 TEUR seinen Umsatz in 2013 um nahezu 25% gegenüber dem Vorjahr steigern können. Das siebenköpfige, kleine, aber schlagkräftige Mitarbeiterteam erhielt vor kurzem personelle Verstärkung.
IWW Nord wurde vom Landkreis Diepholz, dem Wasserlabor IWW Mülheim und den Stadtwerken gegründet. Das exzellente Know-how vor Ort in Sachen Wasseranalytik sowie die intensive Kooperation mit dem Gesundheitsamt haben sich sowohl für die Stadtwerke als auch den Landkreis außerordentlich bewährt. Im November feiert das Wasserlabor seinen 10. Geburtstag.

Umweltfreundliche Projekte werden vorangetrieben
Seit kurzem kooperieren die Stadtwerke mit der Firma smartlab, die ein Netzwerk von kommunalen E-Ladesäulen aufbaut. 36 Stadtwerke haben sich bundesweit bereits der Dachmarke ladenetz.de angeschlossen. Sie bietet eine unkomplizierte und kundenfreundliche Nutzung sämtlicher Ladestationen der Partner-Stadtwerke. Der besondere Vorteil: egal, wo Stadtwerke Huntetal-Kunden ihr Elektrofahrzeug mit Strom beladen: Ansprechpartner und Stromlieferant bleiben die Stadtwerke Huntetal. Schon in Kürze kann an sämtlichen E-Ladesäulen mit Ladenetz-Zeichen Strom „getankt" werden. Dafür gibt es dann nur eine Abrechnung. Opalla: „Wir nutzen Kooperationen mit starken Verbundpartner, um das Angebot für unsere Kunden weiter auszubauen und zu verbessern", und fügt hinzu, „selbstverständlich tankt man bei unseren E-Ladesäulen ausschließlich Naturstrom!"

Ob Naturstromprodukte für Verbraucher oder Direktvermarktungsmodell für Ökostrom-Produzenten. Die Stadtwerke bauen auch in 2014 ihre ökologischen Schwerpunkte weiter aus - zum Wohle der Umwelt. Darüber hinaus stammen mittlerweile nahezu 70% des gesamten Stroms, der durch das Netz der Stadtwerke fließt, aus regenerativen Energien.

Preise
„Faire Preise, attraktive Serviceleistungen und eine individuelle Beratung vor Ort werden auch in diesem Jahr im Mittelpunkt unserer Ausrichtung stehen", kündigt Opalla an. „Während andere Energieanbieter zum Teil kräftig Preiserhöhungen ankündigen, sehen wir aktuell keine Veranlassung Tarifanpassungen vorzunehmen. Das bedeutet, dass sowohl unsere Strom- als auch Gaspreise auf jeden Fall bis Ende des Jahres stabil bleiben. Zu der Entwicklung der Abgaben, Umlagen und Steuern in 2015 können wir aktuell noch keine Aussage treffen."

Bild
Waldemar Opalla, Geschäftsführer Stadtwerke Huntetal und IWW Nord, schaut zufrieden auf ein gutes Ergebnis in 2013 und setzt weitere ökologische Schwerpunkte in 2014.
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