10 Jahre IWW Nord

(vom 10.11.2014)

Diepholzer Wasserlabor feiert Geburtstag

Gruppenfoto der IWW-Gesellschafter
Die Gesellschafter des IWW Nord (v.l): Horst Glockzin, Waldemar Opalla, Cord Bockhop, Dr. Wolf Merkel, Dr. Ulrich Borchers, Pia Igelbrink, Lothar Schüller


Zehn Jahre IWW Nord – zehn Jahre Kompetenz in Sachen Wasseranalyse! Das einstige 4-Frauen-Labor hat in den vergangenen Jahren eine große Entwicklung durchgemacht und ist zu einem regional verwurzelten Kompetenzzentrum für Wasseranalytik in der Region Diepholz geworden. Am Donnerstag, den 6. November 2014 feierte das IWW Nord sein zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass fanden sich zahlreiche Gäste aus der regionalen und überregionalen Politik und Wirtschaft im Landkreis zusammen, stießen auf das Jubiläum an und lauschten in entspannter Atmosphäre den außergewöhnlichen Klängen der Glasharfen-Künstlerin Susanne Würmell.

Waldemar Opalla, kaufmännischer Geschäftsführer der IWW Nord GmbH, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei den Anwesenden, die die Gründung des IWW vor zehn Jahren unterstützt haben. „Der Mut der Politiker, das IWW in Form eines Public-Private-Partnership-Modells umzusetzen, wurde belohnt: das Labor hat sich zu einem gefragten Kompetenzzentrum für Wasser entwickelt und konnte nicht nur die Anzahl der Arbeitsplätze vor Ort erhöhen, sondern auch die Umsätze mit jedem Jahr um ein Vielfaches steigern – wir haben das PPP-Modell zum Fliegen gebracht und es fliegt immer höher. Das IWW stellt ein Paradebeispiel für eine gelungene Kooperation zwischen privaten und öffentlichen Institutionen dar. Durch das Institut haben wir einen Zugang zur Forschung und können als Partner von Kommunen, Gemeinden und Wasserversorgern qualitativ hochwertige Leistungen zu fairen Preisen anbieten.“

Landrat Cord Bockhop lobt das gelungene PPP-Projekt.

Der Landkreis steht hinter dem Wasserlabor

Im Anschluss würdigte der Gesellschafter und Landrat Cord Bockhop die Entwicklung des regionalen Wasserlabors in seiner Rede. Das Wasserlabor sei auch ein Erfolg für den Landkreis, der mit dem PPP-Modell des IWW Nord die Kompetenz im eigenen Hause besser erhalten konnte, als wenn er allein auf sich gestellt gewesen wäre. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Wasserlabor und Gesundheitsamt und hob die Synergieeffekte hervor, die das PPP-Modell in seiner Umsetzung mit sich gebracht hat. Das Gesundheitsamt profitiere von der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem IWW. Bockhop bezeichnete das PPP-Modell als eine gelungene Kooperation zwischen dem Wasserlabor und dem Gesundheitsamt. Die bisherige Zusammenarbeit stelle ein gutes Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit dar
Zudem ging er auf die hohe Emotionalität ein, die das Thema Wasser bei Menschen hervorruft. Ohne Wasser könne der Mensch nicht leben und das IWW in Diepholz stelle mit hohem Aufwand sicher, dass das Wasser in der Region beste Qualität habe. Nach Bockhop sei Wasser ein Menschenrecht. Er sei froh und stolz, dass das IWW den Landkreis unterstütze, den Bürgern zu diesem Recht zu verhelfen und dem Landkreis als starker, kompetenter Partner zur Seite stehe. Dabei setzte er ein deutliches Zeichen: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem IWW Nord – und zwar nicht nur in den nächsten 10 Jahren, sondern in den nächsten 50 Jahren.“

Dr. Wolf Merkel, Geschäftsführer des IWW Zentrum Wasser in Mülheim und Gesellschafter des IWW Nord, lobte in seiner Rede nicht nur die bemerkenswerte Entwicklung des Labors, sondern bedankte sich auch besonders bei den Mitarbeiterinnen des Labors, die das IWW Nord zu dem erfolgreichen Labor machten, was es heute ist. „Wasserqualität ist Vertrauenssache. Durch die hohe Sachkompetenz der Mitarbeiterinnen und die Kompetenz der Leitung des Gesundheitsamtes können wir eine sehr gute Wasserqualität gewährleisten und dadurch das Vertrauen der Bürger gewinnen. Dies war auch die Intention bei der Gründung des IWW Nord: die Qualität eines der wichtigsten Lebensmittel in Deutschland nachhaltig sicherzustellen.“

Das IWW Nord wächst immer mehr

Auch Dr. Ulrich Borchers, technischer Geschäftsführer des IWW Nord, blickte abschließend zufrieden auf die vergangenen Jahre zurück. „Mit dem IWW Nord können wir unseren Kunden in Niedersachsen mehr Nähe und Flexibilität bieten. Das schätzen viele unserer Auftraggeber sehr. In den vergangenen zehn Jahren konnten wir unseren Kundenstamm kontinuierlich erweitern, sodass wir inzwischen nicht nur in der Region um Diepholz herum unseren Beitrag liefern, damit die Wasserversorgung bestes Wasser an die Verbraucher abgeben kann. Wir haben mittlerweile auch Auftraggeber in Gifhorn, Hannover, Beckum und Herford. Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen und auf die weitere Zusammenarbeit – für mindestens die nächsten zehn Jahre.“

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