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Regionale Energieversorgung im Zeichen der Energiewende

(vom 29.06.2012)

CDU-Generalsekretär Thiele besucht die Stadtwerke Huntetal

Der niedersächsische CDU-Generalsekretär Ulf Thiele informierte sich am Mittwoch direkt vor Ort über aktuelle Themen in der Energiepolitik. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte er die Stadtwerke Huntetal. Begleitet wurde er vom Diepholzer Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Klare, dem CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Ulrich Püschel und dem Bezirksvorstandsmitglied der CDU-Mittelstandsvereinigung, Helmut Künning. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Stadtwerke-Aufsichtsrats Ralf-Peter Kürble wurde die Delegation vom Geschäftsführer Waldemar Opalla herzlich begrüßt. Er präsentierte die Stadtwerke Huntetal als modernes, dynamisches und leistungsfähiges Unternehmen. Man habe die Chancen des liberalisierten Marktes ergriffen und sich dem Wettbewerb mit attraktiven Produkten und einem Service gestellt, den die Kunden zu schätzen wissen.
Opalla berichtete ausführlich über die weiteren Herausforderungen durch die Energiewende und Gesetzesänderungen. Die Energiewende verlangt von den Stadtwerken gewaltige Investitionen in den Netzausbau. Neben der obligatorischen Erneuerung der Netzinfrastruktur müssen erneuerbare Energien wie Photovoltaikanlagen, Biomassekraftwerke und Windkraftanlagen angebunden werden. Darüber hinaus müssen die so genannten Smart Grids (intelligente Netze) ausgebaut werden, über die zukünftig die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern und elektrischen Verbrauchern erfolgen soll. Opalla fordert außerdem von der Politik ein neues Marktmodell für den Betrieb von Kraftwerken. Denn die erneuerbaren Energien haben ein großes Problem - sie sind nicht immer verfügbar. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, müssen konventionelle Kraftwerke aushelfen, um die Versorgung mit Strom zu sichern. Investitionen in solche Kraftwerke sind jedoch aufgrund der zu niedrigen Auslastung sehr unsicher, denn sie dürfen nur ins Stromnetz einspeisen und Geld erwirtschaften, wenn die Erneuerbaren den Strombedarf gerade einmal nicht decken können.
Vor Schwierigkeiten gestellt sehen sich die Stadtwerke auch durch zunehmende Regulierungsvorschriften und Bürokratisierung. Opalla verspricht sich aber Erleichterung durch
eine gerade vom niedersächsischen Landtag beschlossene Änderung von Zuständigkeiten. Ab 2014 soll eine eigenständige Landesregulierungsbehörde die Aufgaben der Bundesnetzagentur in Niedersachsen übernehmen. Opalla freut sich, dass die Landesregierung damit erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten für das Energieland Niedersachsen nutzt: „Wir haben im August 2010 die Abgeordneten bei einem Parlamentarischen Abend in Hannover über das Thema informiert und sind sehr zufrieden, dass sich unser Engagement gelohnt hat." Opalla hatte sich als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Stadtwerke (ARGE) zusammen mit einer Vielzahl von Kollegen für eine Landesregulierungsbehörde eingesetzt. In diesem Zusammenhang bedankte sich Opalla ausdrücklich bei dem Abgeordneten Klare für dessen Unterstützung in dieser Angelegenheit.
Ulf Thiele wünschte dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg und bedankte sich für den Einblick in die spannende Welt der Energiewirtschaft.

Generalsekretär
v. l.: Waldemar Opalla, Ulf Thiele, Helmut Künning, Karl-Heinz Klare, obere Reihe: Hans-Ulrich Püschel, Ralf-Peter Kürble
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