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(vom 03.07.2017)

Stadtwerke blicken auf ein gutes Ergebnis 2016

Geschäftsführer Waldemar Opalla präsentiert mit Prokuristin Pia Igelbrink ein druckfrisches Exemplar des aktuellen Geschäftsberichts vor dem neuen Gebäude der Stadtwerke.
Geschäftsführer Waldemar Opalla präsentiert mit Prokuristin Pia Igelbrink ein druckfrisches Exemplar des aktuellen Geschäftsberichts vor dem neuen Gebäude der Stadtwerke.

„Kraftvoll für die Region“ unter diesem Motto steht das Geschäftsjahr 2016 und damit der aktuelle Geschäftsbericht der Stadtwerke.

Waldemar Opalla, Geschäftsführer Stadtwerke Huntetal, zeigt sich sehr zufrieden mit der zweistelligen Zuwachsrate der Umsatzerlöse: „Bei einem soliden Wachstum behalten wir ein gutes Jahresergebnis immer im Auge.“ So wurde auch im letzten Jahr ein erfreulicher Überschuss erwirtschaftet, und das trotz zunehmender Herausforderungen durch starken Wettbewerb, sinkenden Margen und schärfer werdenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Unsere kommunalen Anteileigner, die Stadt Diepholz, die Samtgemeinden Rehden und Barnstorf sowie die Gemeinde Wagenfeld können somit ein ordentliches Plus in ihren Haushalten verbuchen. Der Gewinn der Stadtwerke fließt nämlich zum Großteil an unsere Kommunen, und das zum Wohle aller Bürger, die hier leben.“

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 55,2 Mio. EUR um 7,2% auf 59,2 Mio. EUR in 2016. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum von 88,3 Mio. EUR auf 98,6 Mio. EUR.

Der Jahresüberschuss entwickelte sich dementsprechend erfreulich von 1,1 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR. Er wird an die Gesellschafter, die Stadt Diepholz, den Samtgemeinden Barnstorf und Rehden sowie der Gemeinde Wagenfeld, entsprechend ihrer jeweiligen Gesellschaftsanteile ausgeschüttet.

Kunden der Stadtwerke konnten sich freuen. Die Preise für die Erdgastarife wurden in 2016 gesenkt. Beim Strom konnten die Erhöhungen der staatlichen Preisbestandteile durch sinkende Preise an den Beschaffungsmärkten abgefangen werden. Hierfür waren neben einer erfolgreichen Einkaufsstrategie auch sinkende Preise an den Energiebörsen verantwortlich, die die Stadtwerke gerne an ihre Kunden weitergaben.

Das Thema Energieeffizienz gewinnt weiterhin an Wichtigkeit. Das Service- und Leistungsangebot wurde deshalb verstärkt. Neu in die Produktpalette aufgenommen wurde ein Erdgas-Ökotarif. Kunden können somit nicht nur mit Ökostrom, sondern auch mit Ökogas ihren Energieverbrauch nachhaltiger gestalten.

„Wir unterstützen auch weiterhin die E-Mobilität. Neben dem Ausbau unserer eigenen E-Fahrzeugflotte gehört hierzu auch die Verbesserung der Ladeinfrastruktur durch weitere E-Ladesäulen. Zum Teil in eigener Regie, aber auch zunehmend in Kooperation mit starken Partnern wie LLOYD Shoes in Sulingen mit einer Ladesäule für E-Autos und dem E-Center Immega mit einer Pedelec-Ladestation“, erläutert Opalla das Engagement.

Der Vertrieb von Strom, Gas und energienahen Dienstleistungen findet zunehmend auch außerhalb des Netzgebietes statt. „Die strategische Entscheidung, unseren erfolgreichen Vertrieb auch außerhalb unseres Netzgebietes auszubauen, trägt bereits Früchte“, so Waldemar Opalla. Die intensiven Vorbereitungen zur Eröffnung eines neuen Servicebüros in Sulingen, stießen auf sehr positive Resonanz und spiegelten sich in guten Vertragsabschlüssen wider.

Die Stadtwerke-Tochter IWW Nord GmbH konnte in 2016 ihren Umsatz erneut steigern. Das kleine, aber schlagkräftige Team des Wasserlabors, das Dienstleistungen rund um die Wasseranalytik bietet, kann somit stolz auf seine Leistungen zurückblicken.

Die Stadtwerke investieren regelmäßig in den Ausbau und Modernisierung ihrer Strom-, Gas- und Wassernetze. Dies ist zum einen notwendig, um den Ausbau der regenerativen Energien zu ermöglichen, aber auch um eine Versorgungssicherheit auf jederzeit höchstem Niveau gewährleisten zu können. In 2016 betrug das gesamte Investitionsvolumen der Stadtwerkegruppe ca. 8 Mio. EUR.

Die Bäder der Stadtwerke wurden im vergangenen Jahr mit einem Betrag von ca. 450.000 EUR auf Vordermann gebracht. Damit bieten sowohl die Freibäder in Barnstorf und Diepholz wie auch das Hallenbad Delfin weiterhin ein entscheidendes Mehr an Lebensqualität in der Region. Die Anzahl der Besucher stieg von 153.309 auf 155.261. Das Minus im Freibad Müntepark und dem Hallenbad in Diepholz betrug in 2016 0,7 Mio. EUR, im Freizeitbad Hunteholz 0,2 Mio. Es konnte somit im Bäderbereich insgesamt erfreulicherweise auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes in der Amelogenstraße schreitet voran. Mit Fertigstellung im Herbst dieses Jahres, werden die Kunden der Stadtwerke wieder alle Services und Leistungen unter einer Adresse erhalten.

Opalla positioniert sich auch für die Zukunft klar gegenüber den großen Energiekonzernen und den anonymen Internetanbietern: „Unsere Kunden stehen ganz klar im Mittelpunkt, somit werden wir auch zukünftig auf faire Preise und eine persönliche Beratung vor Ort setzen.“

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